Integrative Therapie
Die Integrative Therapie ist ein methodenübergreifendes Verfahren, das in mehreren Therapieansätzen wurzelt, u.a. Verhaltenstherapie, Tiefenpsychologie, Gestalttherapie und Psychodrama. Der Mensch wird ganzheitlich betrachtet und in der Einheit Körper-Geist-Seele sowie in seinem sozialen und ökologischen Umfeld und Zeit-Kontinuum begriffen. Therapiestunden sind gesprächsbasiert, aber auch kreative Medien können je nach Prozess eingesetzt werden. Auch Malen, Schreiben, Symbolarbeit oder Aufstellungen können Teil der Therapie sein und dem Erleben Ausdruck verleihen.
Wahrnehmen – Erfassen – Verstehen – Verändern
In der therapeutischen Arbeit werden kognitive Prozesse und körperliches Geschehen als Einheit betrachtet. Neues Wissen aus der körperorientierten Psychotherapie und Neurobiologie findet Eingang in meine therapeutische Arbeit. Das methodische Vorgehen in der Integrativen Therapie orientiert sich an einem biopsychosozialen Modell, das naturwissenschaftliche, sozialwissenschaftliche und philosophische Perspektiven heranzieht. Ein Grundprinzip der Integrativen Therapie ist der „informierte Leib“ als Ausgangspunkt. Im Menschen als Körper-Geist-Seele-Wesen sind alle kognitiven, motorischen und emotionalen Erfahrungen im „Leibgedächtnis“ gespeichert, auch vorsprachliche und non-verbale Erfahrungen.
